Windkraft-Boom: Was der wachsende Zubau für die Komponentenfertigung bedeutet
- Zeilhofer HHT
- vor 5 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
Der Zubau an Windkraftanlagen zieht spürbar an, und mit ihm die Nachfrage nach Komponenten. Naben, Generatoren, Flansche und Turmsegmente müssen in höherer Stückzahl gefertigt werden. Für die Komponentenfertigung bedeutet der Windkraft-Boom vor allem eines: schneller produzieren, ohne Abstriche bei Ergonomie und Qualität.
Für die Windkraft Komponentenfertigung bedeutet der Boom vor allem eines: schneller produzieren, ohne Abstriche bei Ergonomie und Qualität.

Was der Windkraft-Boom für die Komponentenfertigung bedeutet
Mehr Anlagen bedeuten mehr Bauteile, und zwar schwere. Die Fertigung muss ihre Taktung erhöhen, während Hallenfläche und Personal begrenzt bleiben. Handhabungstechnik entkoppelt die Ausbringung von der reinen Muskelkraft: Schwere Komponenten werden pendelfrei bewegt, Arbeitsplätze breiter besetzbar, Abläufe reproduzierbar.
So lässt sich die steigende Nachfrage bedienen, ohne die Belegschaft im gleichen Maß aufzustocken, was angesichts des Fachkräftemangels oft gar nicht möglich wäre.
Naben, Generatoren und Flansche im Fokus
Die zentralen Komponenten sind schwer und teils empfindlich. Für das vertikale Heben eignet sich die Hubachse ZH90 bis 1.200 kg, für das Wenden und Fügen ein Gelenk-Manipulator bis 800 kg. Schwere Flansche sind ein eigenes Thema, das der Beitrag Flansche, unverzichtbar und oft extrem schwer behandelt.
Wo Handhabungstechnik in der Komponentenfertigung ansetzt:
Naben drehen und für die Montage ausrichten.
Generatorbauteile pendelfrei umsetzen.
Flanschverbindungen präzise positionieren und fügen.
Turmsegmente und Gehäuse sicher handhaben.
Qualität und Ergonomie trotz Tempo
Höheres Tempo darf nicht zu Lasten von Qualität und Gesundheit gehen. Pendelfreie Lastführung schützt Bauteil und Werker zugleich. Welche Rolle Ergonomie am Montagearbeitsplatz spielt, vertieft der Ratgeber Ergonomie am Montagearbeitsplatz. Ob sich die Investition rechnet, zeigt Was kostet ein Manipulator.
Zeilhofer Handhabungstechnik konstruiert jede Lösung individuell, ist nach ISO 9001 zertifiziert und arbeitet nach TISAX Level 2 mit Prototypenschutz.
Praxisbeispiel: Nabenmontage in der Serie
In der Nabenfertigung wiederholt sich eine Aufgabe hundertfach: Die Nabe, je nach Anlagenklasse mehrere hundert Kilogramm schwer, muss für die Verschraubung der Blattlager mehrfach gedreht und exakt positioniert werden. Manuell ist das kaum möglich, mit dem Kran zu langsam und zu ungenau für den Serientakt.
Ein Gelenk-Manipulator mit Drehvorrichtung führt die Nabe pendelfrei in jede benötigte Position, immer gleich und ohne Kraftaufwand des Werkers. So bleibt der Takt konstant, unabhängig davon, wer den Arbeitsplatz besetzt. Genau diese Wiederholgenauigkeit ist es, die den Boom in der Komponentenfertigung überhaupt erst beherrschbar macht.
Häufige Fragen
Was bedeutet der Windkraft-Boom für die Fertigung?
Mehr Anlagen bedeuten mehr schwere Komponenten. Die Fertigung muss ihre Taktung erhöhen, während Personal und Fläche begrenzt bleiben. Handhabungstechnik schließt diese Lücke.
Welche Komponenten sind besonders kritisch?
Vor allem Naben, Generatoren, Flansche und Turmsegmente, weil sie schwer und teils empfindlich sind und präzise gefügt werden müssen.
Wie bleibt die Qualität trotz höherem Tempo erhalten?
Durch pendelfreie Lastführung, die Bauteil und Werker schützt und jedes Teil reproduzierbar in derselben Lage zuführt.
Welche Tragkräfte sind möglich?
Je nach System bis 1.200 kg mit der Hubachse ZH90 und bis 800 kg mit dem Gelenk-Manipulator.
Für den Zubau gerüstet?
Sie fertigen Windkomponenten und wollen für den steigenden Zubau gerüstet sein? Unsere Konstrukteure beraten Sie gern und legen Ihre Lösung individuell aus, Made in Germany, aus einer Hand.
Mehr Tiefe zu einzelnen Themen bieten unsere Ratgeber rund um Handhabungstechnik.



